Religionsfreiheit weltweit stärken

Einsatz für Religionsfreiheit gehört auf Deutschlands politische Agenda

Zum zweiten Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit können Sie den Beauftragten für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Hermann Gröhe wie folgt zitieren:

„Religiöse und weltanschauliche Überzeugungen prägen das Leben der meisten Menschen. Sie stiften Lebenssinn, prägen das eigene Selbstverständnis und motivieren häufig zum Einsatz für andere und für das Gemeinwesen. Mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung gehören einer Religion an, gleichzeitig leben 75 Prozent der Menschen in Ländern, in den die Religionsfreiheit – zum Teil brutal – eingeschränkt ist. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, das Thema Religionsfreiheit fest auf der politischen Agenda zu verankern.

Der vorliegende zweite Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit zeigt uns, dass dies gelungen ist. Es ist richtig, dass der Bericht zukünftig alle zwei Jahre von der Bundesregierung vorgelegt wird. Gleichzeitig ist es dringend geboten, das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für die weltweite Religionsfreiheit zu verstetigen und auch auf Ebene der Europäischen Union das Amt des Sonderbeauftragten für die Förderung von Religions- und Weltanschauungsfreiheit zu verstetigen, angemessen auszustatten und zügig wieder zu besetzen.“